Am Mittwoch, dem 17. Jänner 2024 hielt Frau Mag. Dr. Sabine Gollmann in der 6. Stunde im Rahmen des Religions- und Ethikunterrichts im Festsaal für die Schüler:innen der sechsten Klassen einen Vortrag über ihre Arbeit bei der Caritas. Sie ist derzeit die Leiterin der Straßenzeitung Megaphon, die seit 1995 Menschen, meist mit Migrationshintergrund, hilft, dass diese nicht bettelnd auf der Straße sitzen müssen, sondern auf Augenhöhe arbeiten können. Obwohl ein großer Teil der Schüler:innen dieses Projekt bereits kannte, wusste keiner, was sich genau dahinter versteckt. Zuerst erzählte sie über die Geschichte und Idee hinter dem „Megaphon“ und gab danach einen Einblick in die Organisation. Die zahlreichen Fragen der Schüler:innen zu allen möglichen Teilbereichen konnte sie problemlos beantworten und dadurch einen klareren Einblick in das von Stadt und Land unterstützte Projekt geben. Straßenzeitungen wie diese gibt es nicht nur in vielen Bundeländern Österreichs, sondern auch in anderen Ländern der Welt, um Menschen ohne Arbeitserlaubnis eine Chance auf eigenes Einkommen zu geben.

Erasmus

SchülerInnenaustausch mit Italien, Gruppenmobilität (30.September 2023 – 7.Oktober 2023)

„Gastgeschenk nicht vergessen, E-card einpacken, wir sehen uns morgen um 7.45! Arrivederci e a domani!“ So die letzten Worte der Italienischlehrerinnen am Tag vor der Abfahrt. Aber alles der Reihe nach.

Im Dezember 2022 haben sich 27 ItalienischschülerInnen der 6A und 6B dazu entschlossen, am SchülerInnenaustausch mit unserer langjährigen Partnerschule, dem Liceo G. Carducci in Viareggio teilzunehmen. Es gehört schon eine ordentliche Portion Mut dazu, besteht doch ein wesentlicher Teil des Austauschs darin, alleine bei Gastfamilien und deren Söhnen und Töchtern, den AustauschpartnerInnen unserer SchülerInnen, zu wohnen und sich an deren Lebensstil und Alltag eine Woche lang anzupassen. Zweifelsohne ist das aber die beste Möglichkeit, ein fremdes Land, man könnte auch sagen, ein Stück Europa, dessen Kultur und Traditionen hautnah mitzuerleben und in unserem Fall den italienischen Lebensstil sowohl kennen- als auch lieben zu lernen. Auf wertschätzenden und respektvollen Umgang miteinander und Toleranz wird dabei großer Wert gelegt.

Am 08.01.2024 besuchte Prof. Ralf Lutz (Professor für Moraltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Graz) die Ethikgruppe der 7. Klassen und sprach mit ihnen über das Hirntod-Kriterium und Überlegungen dazu aus ethischer Perspektive.

In einem Vortrag mit Diskussion zeigte er den Schülerinnen auf, was einen ganzheitlichen Todesbegriff ausmacht, wie die historische Entwicklung hin zum Hirntod-Kriterium verlief und inwiefern dieses zunächst scheinbar klare Argument auch hinterfragt werden kann.

Im Gespräch über sog. „Restlebensphänomene“, über die Unterscheidung zwischen Körper und Person bis hin zu Organtransplantationen und hirntote Schwangere hielt er fest: „Ihr stellt echt gute Fragen!“. Ein größeres Kompliment konnte er den Schülerinnen nicht machen – geht es doch im Ethikunterricht vielmehr darum, die richtigen Fragen zu stellen (die oft zu noch mehr Fragen führen), als schnell zu einer scheinbar eindeutigen Antwort zu kommen.

Herzlichen Dank für den Besuch und die spannende Stunde zum Hirntod-Kriterium!

Ganz nach dem bekannten Sprichwort „Alle Wege führen nach Rom!“ brachen auch wir, die Lateinschüler:innen der 7A und 7B, in den frühen Morgenstunden des 1. Oktobers 2023 nach Rom auf. Nach einer langen, aber unterhaltsamen Busfahrt kamen wir in der Hauptstadt Italiens an. Nach einem gemütlichen Abendessen ging es für uns zurück in unsere Zimmer, denn wir mussten Energie für die bevorstehenden tollen Tage tanken.

Am ersten Tag tauchten wir direkt in die Geschichte Roms ein und sahen viele berühmte Sehenswürdigkeiten. Zuerst ging es für uns nach dem Frühstück ins Kolosseum, wo wir auch das Innere des Amphitheaters betrachten und vor allem die gewaltigen Dimensionen des Gebäudes bestaunten konnten. Den restlichen Vormittag haben wir uns die Kaiserforen und den wunderschönen Trevi-Brunnen angesehen, den man schon von weitem rauschen hört. Nach einer kleinen Stärkung und einem guten Eis von „Giolitti“, einer der ältesten Eisdielen Roms, ging es für uns am Nachmittag weiter. Besonders beeindruckt hat uns dabei das Pantheon, das noch immer die größte Kuppel der Welt besitzt und das am besten erhaltene antike Gebäude in Rom darstellt. Den Abschluss bildeten die beiden wunderschönen und zum Verweilen einladenden Plätze, die Piazza Navona, das einstige Stadion des Kaisers Domitian mit seinen herrlichen Brunnen, und der Spanische Platz mit der Spanischen Treppe, ein beliebter Treffpunkt der römischen Jugend.

Die Ethikgruppe der 5ab setzte sich in einigen Unterrichtsstunden intensiv mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (AEMR) auseinander. Auf die abschließende Beschäftigung mit Organisationen, die sich für den Schutz der Menschenrechte einsetzen, folgte ein Online-Workshop von Amnesty International Österreich. In diesem erklärten zwei Expertinnen den Schüler:innen, wie Amnesty International arbeitet und wie der Briefmarathon funktioniert: Jährlich um den Tag der Menschenrechte (10.12.) schreiben Menschen auf der ganzen Welt Briefe, E-Mails und Postkarten, um Personen zu unterstützen, die sich in Gefahr befinden, weil sie sich für Menschenrechte eingesetzt haben. Heuer wurde der Fokus auf sexuelle und reproduktive Rechte und gelegt. Durch die Briefe soll einerseits Druck auf Behörden und politisch Verantwortliche aufgebaut werden und andererseits Solidarität bekundet werden.

Die Ethik-Schüler:innen der 5ab nahmen sich in der darauffolgenden Stunde bewusst Zeit, um ihre unterstützenden Worte zu wählen und den Betroffenen ihre Solidarität (teilweise in deren Landessprache) zu bekunden. So wurde die theoretische Auseinandersetzung im Unterricht durch eine praktische Komponente ergänzt und die Schüler:innen konnten den Mehrwert von Menschenrechtsarbeit erkennen.

AKTIVITÄTEN UND PROJEKTE

Sport

Man sollte Sport treiben, ohne vom Sport getrieben zu werden. (Gerhard Uhlenbruck)

Geisteswissenschaft

Das Leben verlangt gebieterisch eine Leitung durch den Gedanken. (Wilhelm Dilthey)

Naturwissenschaft

Die Naturwissenschaften braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln. (Max Planck)

Kreatives

Es sind immer die einfachsten Ideen, die außergewöhnliche Erfolge haben. (Leo Tolstoi)

Soziales

Der Mensch lebt nicht voll, wenn er nur für sich lebt und sein Dasein bewahrt. (Berthold Auerbach)

RoboCup

Der Mensch ist das wichtigste und kostbarste Peripheriegerät eines Computers. (Unbekannt)