Wir gratulieren den Maturanten Noah Burgsteiner und Lukas Gärtner zur Prämierung ihrer vorwissenschaftlichen Arbeiten!
Noah Burgsteiners Arbeit „Deep Learning Algorithms in Artificial Neural Networks and their Application in Visual Recognition Tasks“ wurde beim Dr. Hans-Riegel-Fachpreis im Bereich Informatik mit dem mit 600 € dotierten 1. Preis ausgezeichnet.

Lukas Gärtners VWA „Möglichkeiten von klassischem Computer und Quantencomputer im Vergleich“ wurde beim Dr. Hans-Riegel-Fachpreis im Bereich Physik mit dem mit 400 € dotierten 2. Preis ausgezeichnet. Außerdem wurde seine Arbeit unter insgesamt 400 Einsendungen beim IST-Austria Schulwettbewerb ausgezeichnet und als Kurzfassung im Buch „Zukunft gestalten“ zum Wettbewerb veröffentlicht.

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Nachdem der FabLab-Kurs kurz nach Weihnachten grünes Licht für die Teilnahme am „phorsch!“-Projekt der TU Graz erhalten hat, war der Weg frei für den Aufbau und anschließenden Test von CO2-Ampeln für den Gebrauch im Klassenzimmer. Wir wollten angeregt durch einen Artikel in einer Fachzeitschrift solche Ampeln von Grund auf selbst designen. Die Aussicht auf eine auf Messwerten basierenden Belüftungssteuerung war vor allem im Hinblick auf die Erfahrungen in den kalten Wintermonaten dabei zusätzlicher Antrieb für die Umsetzung der Idee. Die Teilnahme am erwähnten Projekt sicherte uns finanzielle Freiheiten bei der Beschaffung von Material, insbesondere der kostspieligen CO2-Sensoren zu, welche im Rahmen der viel zitierten „Materialbeiträge“ nur schlecht argumentierbar gewesen wären.

Und so geschah es, dass wir Mitte Jänner plötzlich vor einer Vielzahl ungelöster Probleme standen: Welche Sensoren sollen gekauft werden und wie müssen diese geschaltet und programmiert werden, damit Messwerte erhoben werden können? Auf welche Art und Weise sollen die Messdaten im Klassenzimmer zur Verfügung gestellt werden? Wie soll das Design der Ampeln aussehen und auf welche Art und Weise kann dieses Design schließlich Wirklichkeit werden? Welche Bedeutung haben die erhobenen Messwerte für die Belüftungsstrategie in den einzelnen Räumen und kann damit eine Optimierung der ausgegebenen Belüftungsstrategie „alle 20 Minuten muss für fünf Minuten gelüftet werden“ erzielt werden?
Auf dem Weg zur Beantwortung all dieser Fragen haben die SchülerInnen und Schüler verschiedenste Fähigkeiten und Fertigkeiten erworben: Die Gehäuse wurden in CAD-Software selbst designt, die Schaltung und Programmierung der Mikrocontroller und Sensoren wurde gemeinschaftlich überlegt und umgesetzt, viele Schülerinnen und Schüler haben zum ersten Mal elektronische Schaltungen gelötet und schließlich wurden die Gehäuse mit einem 3D-Drucker gefertigt oder aus Holz gefräst und zusammengebaut. Trotz so mancher Schwierigkeit den organisatorischen Rahmen betreffend, konnten wir also in den folgenden Wochen und Monaten sukzessive Lösungen zu den Fragestellungen finden. Bei der Steuerung der Belüftung ist die Datenauswertung zu Redaktionsschluss zwar noch ausständig, allerdings werden bereits laufend Daten erfasst und wir sind zuversichtlich, dass wir diese auch gewinnbringend auswerten werden können.

Verloeten Verlöten der Schaltungen


Unterstützung bei der Durchführung des Projekts kam auch von Christian Kroißenbrunner aus der aktuellen 8AM, der seine vorwissenschaftliche Arbeit zu diesem Thema schreiben wird und in vielerlei Hinsicht eine Vorreiterrolle insbesondere was Aufbau und Programmierung der elektronischen Schaltung und die Datenbereitstellung betrifft eingenommen hat.
Rückblickend freue ich mich sehr darüber, dass sich die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit uns an dieses Projekt herangewagt haben und dass wir es aller Schwierigkeiten zum Trotz gemeinsam erfolgreich umsetzen konnten. Die TeilnehmerInnen haben in wenigen Wochen viel Neues gelernt und die Schule in Zukunft die Aussicht auf funktionsfähige CO2-Ampeln zur gezielteren Belüftungssteuerung. Der TU Graz bzw. insbesondere Ao. Univ.-Prof. Erich Leitgeb als Projektkoordinator von „phorsch!“ und Lukas Kreilinger als Werkstättenleiter des FabLab in der Inffeldgasse sei an dieser Stelle noch einmal unser Dank ausgesprochen, denn ohne die tatkräftige Unterstützung hätten wir dieses Projekt sicher nicht durchführen können!

Link zum c’t make Artikel:

FabLabLink    Ampel CO2- Ampel

Nach der vorjährigen Corona bedingten Absage des mathematischen Schul10kampfes fand er heuer wieder statt. Jeweils vier Schülerinnen und Schüler aus den zweiten, dritten und vierten Klassen traten am 29.6.2021 gegen Schülerinnen und Schüler des BG/BRG Kirchengasse, des Akademischen Gymnasiums, des GIBS und des BG/BRG Kapfenberg an. Möglichst viele der zehn Beispiele mussten in einer Stunde gelöst werden. Die Schülerinnen und Schüler des BRG Petersgasse erreichten die höchste Gesamtpunkteanzahl und konnten so die Anwesenheit des Wanderpokals für ein Jahr sichern. Herzliche Gratulation an das Petersgassen Team! (Michael Puff, Michael Strommer, Samuel Seethaler, Emil Schutting, Philipp Wendl, David Strein, Emilia Böhm, Jan Koschier, Alexander Goritschnig, Viktoria Dietrichsteiner, Philipp Kreuzer, Milo Giuliani)

Leider konnte auch heuer das Finale nicht in Budapest ausgetragen werden, sondern die besten Teams aus Österreich, Deutschland, Ungarn, Rumänien und Serbien traten online gegeneinander an und versuchten im Team so viele Beispiele wie möglich zu lösen. Das Petersgassen Team der Erstklässler (Maximilian Schwarz, Philipp Scala, Paul Bergold und Dominik Mautner) schaffte den hervorragenden dritten Platz. Philipp Wendl, David Strein, Emilia Böhm und Amelie Gehrer mussten sich nur einem Team aus Ungarn geschlagen geben und verpassten den Sieg knapp.

Herzliche Gratulation zu den Erfolgen!

Seit einigen Jahren ist der Mathematik-Wettbewerb „Känguru der Mathematik“ zu einem Fixpunkt in den Naturwissenschaften am BRG Petersgasse geworden. Nach einer Corona bedingten Pause im letzten Schuljahr wurde das Setting dafür von den Veranstaltern neu gewählt. Zum ersten Mal fand der Wettbewerb sowohl in der Schule als auch online zu Hause statt. So konnten fast alle Schülerinnen und Schüler des BRG Petersgasse gleichzeitig am 18.03.2021 daran teilnehmen.

Wie jedes Jahr bearbeiten die Schülerinnen und Schüler die Schwierigkeitsstufen „Benjamin“ (5. und 6. Schulstufe), „Kadett“ (7. und 8. Schulstufe), „Junior“ (9. und 10. Schulstufe) und „Student“ (11., 12. und 13. Schulstufe) mit 24 bzw. 30 Fragen. Die Ergebnisse werden sowohl am Schulstandort als auch landes- und bundesweit in den jeweiligen Schulstufen verglichen.

In diesem Schuljahr stellte die Steiermark mit über 10000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern den größten Anteil an Kandidatinnen und Kandidaten österreichweit. Auch die Schülerinnen und Schüler unserer Schule konnten tolle Erfolge einholen. In der ersten Klasse überzeugte Alexander Huber mit einem zweiten Platz in der Steiermark. Für die dritten Klassen konnte sich Philipp Wendl den zweiten Platz in der Steiermark sichern. In der Wertung für die vierten Klassen schaffte es Philipp Kreuzer ebenfalls auf den zweiten Platz steiermarkweit. Alexander Huber und Philipp Kreuzer verpassten knapp einen Platz am Stockerl in der Österreich-Wertung. Weitere ausgezeichnete Plätze sind die Schulstufensieger Emil Schutting (2. Klasse), Tina Meitz (5. Klasse), Laurenz Schnabl (6. Klasse), Iris Kreuzer (7. Klasse) und Sandra Jeitler (8. Klasse). Die Schulstufensieger wurden mit Urkunden und Preisen belohnt, die vom Elternverein gesponsert wurden.

Herzliche Gratulation an alle Kandidatinnen und Kandidaten!

AKTIVITÄTEN UND PROJEKTE

Kreatives

Es sind immer die einfachsten Ideen, die außergewöhnliche Erfolge haben. (Leo Tolstoi)

Naturwissenschaft

Die Naturwissenschaften braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln. (Max Planck)

Soziales

Der Mensch lebt nicht voll, wenn er nur für sich lebt und sein Dasein bewahrt. (Berthold Auerbach)

Geisteswissenschaft

Das Leben verlangt gebieterisch eine Leitung durch den Gedanken. (Wilhelm Dilthey)

RoboCup

Der Mensch ist das wichtigste und kostbarste Peripheriegerät eines Computers. (Unbekannt)

Sport

Man sollte Sport treiben, ohne vom Sport getrieben zu werden. (Gerhard Uhlenbruck)